Windhunde, Weltpolitik und der leise Ort, an dem das Leben wirklich passiert.
Warum alle über Weltpolitik reden, aber keiner über das Regal beim Bäcker.
Draußen tobt die Welt. Trump twittert wieder. Merz redet. Macron gestikuliert. Ukraine, Gaza, China, Data Act, Ölpreis, Nato, KI, Inflation, Verbrenner-Aus, irgendwas mit Migration, irgendwas mit Krise. Laut, lauter, Weltpolitik.
Und hier, im echten Leben?
Der Kühlschrank wird teurer. Die Miete frisst die Nerven. Der Kassenzettel fühlt sich an wie ein Angriff. Und die Butter hat mittlerweile ein Selbstwertgefühl, das einem High-End-Designerprodukt würdig wäre.
Es ist fast schon rührend:Die Weltpolitik brüllt – der Alltag flüstert. Und trotzdem hängen die Menschen an den Lippen derer, die weit weg entscheiden.
Ich sag’s Dir mit Haltung: Windhunde verstehen wäre leichter. Da weißt Du wenigstens, warum jemand gerade rennt.
Einordnung aus meiner Arbeit:
Ich arbeite seit vielen Jahren ausschließlich mit Windhunden. Was ich hier beschreibe, basiert auf Beobachtungen aus Alltag, Training und Zusammenleben – nicht auf Theorie, die am Schreibtisch gut klingt.
Die Politik diskutiert über Weltrettung – Du versuchst Deinen Windhund zu verstehen.
Während man über Verbrenner-Aus vs. Verdunsten des Planeten diskutiert, stehst Du im Supermarkt vor der Paprika und denkst:
„Hab ich das Preisschild nicht gestern noch ausgelacht? Warum lacht es jetzt zurück?“
Und plötzlich hat die Weltlage nichts mehr mit Außenpolitik zu tun. Sondern mit der Frage: Wie komm ich hier raus, ohne meine Kreditkarte zu verpusten?
Ich sag Dir ganz ehrlich – und mit einem Augenzwinkern:
„Die große Bühne entscheidet selten darüber, ob Du Dir die Butter leisten kannst.“
Und während die Talkshows (mit den gleichen Gesichtern) über die globale Zukunft philosophieren, machst Du das, was alle machen: Du jonglierst Alltag. Ohne Applaus. Ohne Kameras. Ohne Mikro. Nur mit Verantwortung.
Dein Windhund, Deine Verantwortung!
Windhunde wissen, was wichtig ist. Menschen… meistens nicht.
Windhunde sind radikal ehrlich: Sie rennen, wenn’s Sinn macht. Sie ruhen, wenn’s richtig ist. Sie wissen genau, wo ihre Welt beginnt: Bei Dir. Nicht in Brüssel, Berlin oder Washington.
Ich sag’s Dir: Wenn Windhunde wählen könnten, wäre ihr Parteiprogramm:
Warm schlafen
Gut essen
Klarheit im Rudel
Kein unnötiger Stress
Und ab und zu ein Sprint für die Seele
Kurz: Das Gegenteil von Weltpolitik oder Parteizugehörigkeit.
Vielleicht ist genau das der Punkt: Wir rennen den großen Themen hinterher, weil es leichter ist, sich über Macron aufzuregen, als über die eigene Hausverwaltung.
Miete, Preise, Alltag – das eigentliche Außenministerium.
Ich sag’s mal in Meiner-Sprache – leger, klar, mit Humor:
„Warum reden wir über Israel?“ „Warum diskutieren wir über China, wenn die Miete 50 % Deines Einkommens frisst?“ „Warum brüllen alle über Trump, während der eigene Alltag wackelt?“
Weil es leichter ist. Weltpolitik ist weit weg. Der Alltag ist nah. Und Nähe tut weh.
Aber genau dort entscheidet sich Lebensqualität: Nicht in Statements der großen Herren mit Krawatte – sondern bei Dir in Deiner Nähe.
Was, wenn wir wieder lernen, wie Windhunde zu schauen?
Da ist er wieder: Der Satz, der trägt: Wahr nehmen, was Dein Windhund wahr nimmt. Und fühlen, was ihn bewegt.
Was wäre, wenn wir das auf den Alltag übertragen?
Weniger Weltbühne. Mehr Welt vor der Haustür.
Was verändert sich für Dich ganz persönlich?
Vielleicht ist genau dort der Punkt, an dem wir Windhundhalter wieder landen müssen: bei dem, was wirklich zählt – dem Alltag mit unseren Freigeistern, der Verantwortung im Hier und Jetzt und dem leisen, klaren Blick, den uns unsere Windhunde jeden Tag vormachen.
Wenn Politik laut wird – bleib Du leise und klar.
Ein Windhund bellt selten. Wenn er bellt, hat es Grund. Wenn er schweigt, hat es Grund.
Menschen dagegen: Lautstärke ohne Grund. Krach als Lebensstil.
Aber genau deswegen bin ich Trainerin, ein Freigeist, ein Windhund-Mensch: denn ich sehe, was wirklich zählt. Im Alltag. Im Leben. Im echten Kontakt.
Mini-Fazit
Weltpolitik erklären Dir die Schlagzeilen. Der Alltag erklärt Dir das Leben.
Und manchmal ist es einfach gesünder, sich um den Napf zu kümmern anstatt um das nächste Gipfeltreffen oder den Bürokratie-Abbau 🤔.
Windhunde wissen das. Sie verschwenden keine Energie an Drama, Empörung oder Dauerfeuer-Meinungen. Hass und Wut helfen nicht – sie machen nur laut, aber nicht klar. Ein Windhund rennt nicht aus Wut. Er rennt aus Sinn. Und ruht aus Haltung.
Vielleicht ist es Zeit, dass wir Menschen wieder lernen, genauso klar zu denken: Wahr nehmen, was Dein Windhund wahr nimmt. Und fühlen, was ihn bewegt. Weniger Weltbühne. Mehr Welt vor Deiner Haustür.
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Warum Windhunde echte Verbindung verdienen – und keine Show.
Es gibt Tage, da möchte ich die sozialen Netzwerke einfach nur gegen die Wand fahren. Und dabei habe ich nicht mal ein Auto in der Hand. Woran das liegt? Lies selbst.
Alles da – aber nichts dahinter?
Warum Futter, Trainer & Co. nicht reichen.
Was haben wir nicht alles: Hundefutter in allen Farben und Formen, Hundetrainer, Hundepsychologen, Physiotherapeuten, Hundetagesstätten und natürlich jede Menge Ratgeber. Und jeder, wirklich jeder, weiß es besser als der Rest.
Ich habe Empathie. Ehrlich. Für die Menschen, die zum ersten Mal einen Windhund an ihrer Seite haben. Oder eigentlich egal welchen Hund. Aber ganz ehrlich? Ich würde nicht mit Euch tauschen wollen.
Die Angstmaschine: Social Media und der Tanz ums perfekte (Wind)Hund-leben.
Die sozialen Netzwerke sind zu einer Dauerwerbesendung mutiert: zwischen harmlosen Werbe-Posts, sind die wenigstens ehrlich, und diesen Angst-Schürern, die behaupten, ohne ihre Methode würde man den Hund „kaputt machen“.
„Wenn Du das nicht machst, dann…!“ „Wenn Du so weitermachst, dann…!“ „Machst Du es falsch, dann…!“
Angst und Mitleid sind die schlechtesten Weggefährten – immer schon gewesen. Mit oder ohne Hund. Und wenn dann noch dieser innere Besserwisser auf der Schulter sitzt und stichelt, dann wird’s schräg.
Vom Lebewesen zum Lifestyle?
Wie der Hund zur netten Nebensache wurde.
Neulich suchte jemand eine Hundepension für zwei Angsthunde – weil endlich mal wieder Urlaub angesagt war. Ich habe Mitgefühl. Aber auch eine Meinung: Wann ist der Hund eigentlich zur Nebensache geworden? Zum „Mitläufer“?
Wir haben Hunde zu Accessoires gemacht. Und damit das nicht so hohl klingt, befördern wir sie gern zum „Familienmitglied“. Klingt besser. Fühlt sich aber oft nicht ehrlich gelebt an.
Früher standen Menschen mit dem Handy auf der Wiese und der Windhund machte, was er wollte. Heute tragen sie Bluetooth-Kopfhörer und sind genauso abwesend – nur besser getarnt. Der Hund? Ist dabei, aber nicht wirklich gemeint.
Haltung statt Hochglanz.
Warum echte (ver-)Bindung leise beginnt.
Vielleicht ist das unbequem. Vielleicht ist es ehrlich. Aber ich erlebe es täglich: online, in Kursen, im Wald und auf Wiesen.
Wer Windhunde oder Hunde an sich wie hübsche Deko behandelt – oder sie zum stillen Hintergrundrauschen degradiert – verliert, was diese Tiere ausmacht: Lebendigkeit, Eigenständigkeit, klare Sprache.
Was es stattdessen braucht?
Mehr Haltung. Weniger Hochglanz.
Mehr Verbindung. Weniger Status.
Mehr „Ich bin da.“ Weniger „Ich hab was gekauft.“
Kein Deko-windHund. Kein Algorithmus.
Was Dein Windhund wirklich braucht: Dich.
Dein Windhund ist kein Deko-Objekt. Kein Algorithmus. Kein Like-Jäger. Er ist echt. Und er verdient echte Aufmerksamkeit, echte Zeit, echte Beziehung.
Und die gibt’s – kleiner Spoiler – nicht bei Amazon. Auch nicht bei Instagram.
Lust auf mehr? Ohne Filter. Ohne Drama.
🖤 Keine Lust mehr auf Clickbait und Hochglanz-Gewäsch? Dann komm rüber in die Windhund-Zeitzone. Ohne Filter. Ohne Drama. Dafür mit Haltung. Humor. Und echter Windhundzeit.
Windhunde verstehen. Dein Windhund. Deine Verantwortung.
Die Wiese ist still. Nur der Wind geht – nicht laut, sondern mit Haltung. In der Ferne knistert ein Stück Hasenzug, das jemand vergessen hat, einzupacken. Und über der Fläche hängt der dezente Geruch von Heilerde, Elektrolyt-Booster und einem aufgerissenen Vitamin-B-Komplex, der nie gebraucht wurde.
Die Windhunde sind zurück. Nicht alle. Aber genug, um einen Kreis zu bilden. Manche liegen, manche stehen. Der Barsoi hat die Stirn leicht gerunzelt, der Podenco kaut nachdenklich auf einem Grashalm. Der Whippet atmet tief durch – nicht wegen der Aufregung. Sondern wegen der Erinnerung an letzten Sonntag 22. Juni 2025 CACIL/CACL Coursing-Event, der OWF Bodensee Trophy 2025. Und die prüfenden Blicke der drei Coursing-Richter Maja, Andrej und Peter.
Und irgendwo raschelt es im Gebüsch. Ein Mensch stolpert auf die Wiese. In der Hand: eine glänzende Dose mit dem Etikett „Regenerationsbooster Pro+“ Darin: bunte Kugeln. Wahrscheinlich Vitamine. Vielleicht Hoffnung.
Der Wind frischt auf. Und es beginnt, wie es immer beginnt: Mit einem Satz, den niemand verlangt hat – und einer Antwort, die sitzen wird.
📝 Disclaimer:
Natürlich können Windhunde nicht sprechen. Und sie schreiben auch keine Nahrungsergänzungskonzepte. Aber wenn sie es könnten, würden sie genau das tun: Sich durch Broschüren mit Apfelessigkomplex und Hagebuttenextrakt kämpfen, sich wundern, warum Magnesium plötzlich pink ist – und sich fragen, wieso ausgerechnet sie ständig Mängel haben sollen, obwohl sie Jahrtausende lang genau wussten, was sie brauchten.
Eine KI war auch diesmal dabei. Hat nicht geschnüffelt, nicht gekleckert – aber: sortiert. Und sie weiß: Vitamine sind keine Meinung. Und Selen kein Marketing.
Internationale Stimmen aus dem Windhund-Kreis:
Pharaoh Hound (ägyptisch-britisch, trocken): “I’m not a temple disciple. I don’t need enlightenment in pill form – just substance.”
Sloughi (französisch-marokkanisch, leise): «J’ai appris à vivre avec le manque. Mais ça ne veut pas dire que je le veux.»
Afghane (persisch, leicht beleidigt): «اگر موهای من را میبینی و فقط به بیوتین فکر میکنی – من را نفهمیدهای.»
Whippet (englisch, genervt): “I don’t want glow. I want magnesium. And then I want peace.”
Chart Polski (polnisch, klar): „Miedź to nie luksus. To funkcja.“
Saluki (arabisch, ruhig): «أنا لست نتيجة اختبار مخبري. ولا دواء وهمي لعدم يقينك.»
Galgo Español (spanisch, warm): «No necesito extras. Solo lo correcto. Y a tiempo.»
Magyar Agar (ungarisch, sachlich): „A kiegészítés nem segít, ha nem tudod, miért csinálod.“rung.“
Windspiel (italienisch, kess): «Se mi guardi e vedi una lacuna, forse hai bisogno di occhiali.»
Der Futterberater (diesmal mit Fachkompetenz!)
Er betritt die Wiese mit federndem Schritt – in der einen Hand eine PowerPoint-Ausdruckmappe, in der anderen eine Schale mit gefriergetrocknetem Brokkoli.
Futterberater (laut, überzeugt, leicht atemlos): „Hallo! Ich bin zertifizierter Ernährungsberater für Windhunde & Podencos! Wir reden heute über Mikronährstoffe, Resorptionsquoten und funktionale Synergieeffekte. Mitgebracht habe ich ein neues Supplement – individuell anpassbar! Für mehr Balance, weniger Stress – und sichtbar mehr Wohlfühl-Vitamine!“
Das Windspiel (kichert leise): „Oooh, er hat Wohlfühl-Vitamine gesagt …“
Der Greyhound (platzt los): „Hahahaha! Ich bin schnell auf vier Beinen – nicht Chakra mit Geschmack!“
Der Deerhound (grummelt in seinen Bart): „Fachkompetenz … kommt mit ‘nem Shaker. Klar.“
Der Whippet (dreht den Kopf): „Mal ehrlich – hat den jemand bestellt? Oder war das wieder dieser Gratis-Zoom-Webinar-Deal?“
Der Futterberater (mit wachsendem Eifer):
„Magnesium ist wichtig – für die Nerven!“
Saluki (unbewegt): „Ich jage seit Jahrtausenden mit stillen Nerven. Nicht mit Mandala-Kapseln.“
Barsoi (trocken): „Wenn ich Magnesium will, dann nicht aromatisiert mit Waldbeere.“
„Zink – für ein schönes, glänzendes Fell!“
Afghane (pikiert): „Mein Fell glänzt von innen. Zink hilft – aber nur, wenn Du vorher weißt, wo das Problem liegt.“
Chart Polski (sachlich): „Zink ist Struktur. Nicht Dekoration.“
„Selen macht schnell!“
Magyar Agar (schüttelt den Kopf): „Schnell bin ich, weil ich Wind spüre – nicht, weil ich Selen geschluckt hab.“
Whippet (mit einem Seitenblick): „Wenn’s nach Selen ginge, wärst Du schon weg.“
„Vitamin B hilft bei Stress!“
Galgos Español (leise): „Ich habe Stress kennengelernt, als es noch keine Kapseln gab. Was mir hilft? Sicherheit. Kein B-Komplex mit Mango-Geschmack.“
Deerhound (grummelnd): „Stress krieg ich eher vom Etikett als vom Alltag.“
„Vitamin C stärkt das Immunsystem!“
Sloughi (trocken): „Ich stärke mein Immunsystem mit klarer Luft und klarer Haltung.“
Windspiel (flüstert): «Una spremuta di marketing. Und sie nennen es Gesundheit.»
Die KI analysiert – diesmal mit Zahlen. Und Haltung.
Stimme aus dem Off – ruhig, messerscharf:
„Referenzhund: 30 Kilogramm. Greyhound. Ernährung: Mischung aus Trockenfutter und Frischfleisch. Belastung: hoch – Coursing oder vergleichbares Training.“
Kurze Pause. Dann rechnet sie los:
„Magnesium: Grundbedarf: 246 mg. Belastung: 800–900 mg. Fazit: Wer hier mit einem Standardfutter rechnet, ist schon 500 mg im Minus – bevor der erste Sprint beginnt.“
„Zink: Normalbedarf: 21 mg. Sportbedarf: bis zu 65 mg. Das ist das Dreifache. Und nicht drin – wenn Huhn im Napf liegt und Kalzium ergänzt wird, das zusätzlich blockiert.“
„Selen: Maximal 200 µg pro Kilogramm Futter. Doch nicht jedes Selen wird aufgenommen – Fisch ist nicht gleich Fisch. Was zählt, ist nicht der Wert auf dem Papier. Sondern die Bioverfügbarkeit im Blut.“
„Eisen, Kupfer, Mangan: Alle drei sind bei Geflügel- oder Fischfütterung schnell im Mangel. Und wer sich dann auf Tabellen verlässt, hat vielleicht Zahlen – aber keine Deckung.“
„Natrium & Kalium: Beides entscheidend bei Hitze, Stress, Leistung. Und beides oft übersehen – oder falsch ergänzt. Zu viel Salz aus dem Trockenfutter? Falsch. Zu wenig Kalium bei Nervosität? Auch falsch.“
Die KI schließt mit einem Satz:
„Wer selbst zubereitet, darf das tun. Aber nicht blind. Nicht nach Gefühl. Und nicht mit Copy-Paste-Rezepten. Die Biochemie verzeiht wenig – und sagt nie Danke.“
„Fütterung ist Haltung. Und Haltung beginnt da, wo Du aufhörst, irgendwas draufzukippen – und anfängst zu verstehen, was fehlt.“
Fazit: Mehr ist nicht besser. Und manchmal sogar zu viel.
Sie sitzen noch auf der Wiese. Die Sonne ist höher gestiegen, der Glitzershaker liegt umgekippt im Gras. Der Wind hat längst alles gesagt.
Und was bleibt?
Eine Erkenntnis, die so simpel klingt – und doch schwer zu schlucken ist:
Viele Futtermittel enthalten längst mehr, als ein Windhund braucht. Rosmarin. Petersilie. Hagebutte. Spirulina. Kurkuma. Klingt nach Detox – ist aber oft nur: zu viel.
Denn Heilpflanzen heißen nicht umsonst so. Sie wirken. Und sie wirken nicht besser, wenn man sie täglich gibt.
Und dann kommt der Mensch. Packt noch was drauf. Magnesium für die Nerven. Zink für die Haut. Vitamin B für den Stress. Ein bisschen Selen „zur Sicherheit“. Und vielleicht noch ein Multivitamin, „weil’s ja nicht schaden kann“.
Aber doch: Es kann.
Nicht immer sofort. Aber subtil. Weil zu viel nicht hilft. Und weil viele kleine Eingriffe irgendwann ein Ungleichgewicht erzeugen, das kein Analysegerät der Welt früh genug erkennt.
Fütterung ist kein Wunschkonzert. Sondern eine Kunst zwischen Bedarf und Balance. Wer zu viel ergänzt, weil er zu wenig versteht – füttert irgendwann am Windhund vorbei.
Und manchmal reicht es, innezuhalten. Zu beobachten. Und nichts zu geben.
Windspiel (zum Schluss, leise – fast versöhnlich):
«Un giorno senza polvere magica. Solo carne. E amore.»
Windhunde verstehen. Dein Windhund, Deine Verantwortung.
Auch Windhunde brauchen Zwischenräume, um sich zu entfalten.
Hochstapler-Syndrom? Ich doch nicht!
(Oder vielleicht doch ein bisschen?)
Kennst Du dieses nagende Gefühl, dass Du eigentlich gar nichts wirklich kannst – sondern nur gut darin bist, so zu tun? Dass Du nur Glück hattest? Und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis jemand ruft: „So, raus jetzt, Du hast hier nichts verloren!“
Willkommen im Club. Ich bin auch Mitglied. Und nein, ich hab die Tür nicht abgeschlossen. Im Gegenteil – ich hab Kaffee oder Crémant, Windhunde und eine gesunde Portion Selbstironie bereitgestellt.
was steckt dahinter?
Das sogenannte Impostor Syndrome ist dieses nette Kopfkino, das Dir einreden will, Du seist ein Hochstapler. Dass Deine Erfolge Zufall sind. Dass Du Deine Kompetenz nur gut kaschierst. Während andere mit Glanz und Gloria durch ihren Alltag spazieren, googelst Du heimlich, wie man das Mikro in ZOOM richtig einstellt. (Ich auch.)
Und obwohl es irrational ist – es fühlt sich so echt an. So verdammt plausibel.
Wer ist betroffen?
Spoiler: Nicht die lauten, nicht die blender.
Sondern die, die wirklich was können. Die mit Tiefe. Mit Herz. Mit Verantwortung.
Menschen, die was bewegen wollen. Die führen statt dominieren. Menschen wie Du. Wie ich. Menschen, die Windhunde verstehen wollen – und sich selbst dabei manchmal vergessen.
Was hilft?
Neben Glitzer, Schokolade und einem tiefen Atemzug?
Erfolgstagebuch führen. Nicht nur Preise zählen – sondern auch den Moment, in dem Du nicht die Fassung verloren hast.
Die kleinen Erfolge feiern. Nicht auf den perfekten Lauf warten. Sondern den Blick. Den Augenblick.
Positives Feedback sammeln. Ausdrucke, Screenshots, Zettel – sichtbar machen, was Du sonst vergisst.
Nicht vergleichen. Die anderen kochen auch nur mit Wasser. Wenn’s denn überhaupt kocht. Und schon gar nicht Deinen Windhund mit Deinem kürzlich verstorbenen. (Das tut besonders weh.)
Den eigenen Weg anerkennen. Du bist hier. Nicht zufällig. Sondern weil Du gehst. Schritt für Schritt.
Mut zur Lücke. Perfektion ist eine Photoshop-Illusion. Und Zwischenräume sind keine Makel – sondern Luft zum Atmen. Auch für Windhunde.
Zauberspruch gegen das Hochstapler-Gedöns
Ich bin kein Hochstapler. Ich stapel höchstens Windhund-Geschichten – und die sind echt. Wenn mein Hirn mal wieder auf Sendung geht mit: „Kann ich das überhaupt?“, Ich darf das. Ich kann das. Ich mach das. Und wenn der Zweifel dann noch mal leise klopft, sag ich ihm: „Setz Dich zu den anderen Unsicherheiten in die Ecke. Es ist kein Platz mehr auf meinem Thron.“
Denn: Dein Windhund. Deine Verantwortung. Deine Bühne. Und alle anderen? Kochen auch nur mit lauwarmem Wasser – und ich hab längst das Feuer angemacht.
Zum Schluss?
Denk immer dran:
Windhunde verstehen heißt auch, sich selbst ein bisschen besser verstehen zu lernen. Denn zwischen Selbstzweifel und Selbstvertrauen liegt oft nur ein einziger, aufrechter Satz.
Mit Glitzer, Witz und Windhundliebe 🖋 Monika Mosch
Windhunde verstehen. Dein Windhund. Deine Verantwortung.
Heute nehme ich Dich mit in die Welt der cleveren Windhunde, die uns Menschen mit ihrem Einfallsreichtum oft sprachlos machen. Vielleicht kennst Du das auch: Du drehst Dich nur kurz um und plötzlich steht die Haustür offen – und Dein Windhund ist verschwunden. Kein Wunder, Windhunde haben viel Zeit zum Beobachten und setzen das Gesehene geschickt um. Lass uns in diese Welt der windigen Ausbruchskünstler eintauchen.
Türöffner-Gen – in allen Windhundrassen verbreitet
Es gibt tatsächlich das „Türöffner-Gen“, das sich quer durch alle Windhundrassen zieht. Wenn Dein Windhund Dich lange genug beobachtet hat, wird er schnell begreifen, wie man eine Türklinke betätigt. Und es dauert oft nicht lange, bis er es einfach ausprobiert – mit einem Erfolg, der für uns Menschen manchmal mit Schmunzeln, manchmal mit Augenrollen verbunden ist. Kratzer an Türen, besonders in Mietwohnungen, sind da leider oft inklusive. Kein besonders schöner Anblick, aber für den cleveren Windhund nur eine Herausforderung mehr, die es zu überwinden gilt.
Aber wenn Du denkst, dass ein abgeschlossenes Türschloss ausreicht, dann unterschätzt Du vielleicht den Entdeckergeist Deines Vierbeiners.
Aus dem Nähkästchen: Spyder – der Ausbruchskünstler
Lass mich Dir eine meiner vielen Geschichten mit meinem Galgo Spyder erzählen. Eines Tages stand er plötzlich im Stall neben mir, voller Freude und stolz wie Oskar. Und ich dachte nur: „Oh nein, jetzt habe ich wirklich ein Problem.“ Also habe ich die Haustür abgeschlossen, überzeugt, dass ich so die Fluchtpläne durchkreuze.
Doch wie es bei besonders schlauen Windhunden eben ist, war das keine ausreichende Hürde. Spyder hatte mich genau beobachtet und wusste, dass es da noch einen anderen Weg gab – durch die Verbindungstür zu meiner Freundin, die im Erdgeschoss wohnte.
Eines Morgens stand plötzlich die Haustür meiner Freundin offen, und es dauerte eine Weile, bis ich begriff, was passiert war: Spyder war ganz unschuldig durch die Wohnung meiner Freundin geschlüpft und hatte sich auf den Weg gemacht. Doch wohin? Ich schnappte mir das Auto, fuhr unsere übliche Spaziergangsroute ab – und da war er, der freche Galgo! Freudestrahlend lief er auf mich zu, als wollte er fragen: „Was machst Du denn hier um diese Uhrzeit?“ Glück im Unglück – nichts ist passiert, und nach diesem Abenteuer wurden die Verbindungstür und meine Haustür doppelt verriegelt.
Windhunde & Podencos sind oftmals Kletterkünstler
Aber nicht nur Türen sind vor ihnen nicht sicher. Einige Windhunde – oder auch ihre Verwandten, die Podencos – haben auch das „Zaunkletterer-Gen“ geerbt. Ohne dass wir es ihnen jemals vormachen, wissen sie genau, wie man einen Zaun überwindet, um die große Freiheit zu erobern.Woher sie das wissen? Wahrscheinlich, weil sie uns einfach zu gut beobachten.
Hast Du auch eine Geschichte?
Hast Du selbst eine außergewöhnliche Geschichte mit Deinem cleveren Windhund erlebt? Dann schreib mir eine E-Mail – ich freue mich darauf, von Deinen Erlebnissen zu hören!
Dein Windhund, Deine Verantwortung – also pass gut auf, dass er nicht plötzlich die Welt auf eigene Faust erkundet!
Kürzlich habe ich einen Artikel über die Vor- und Nachteile von GPS-Trackern geschrien, damit Dein Liebling schnell wieder bei Dir ist, wenn er mal den Entdeckerdrang nicht zügeln kann. Macht leider nur Sinn, wenn Dein Windhund immer und jederzeit einen GPS-Tracker an sich hat.
WINDhunde verstehen. dein windhund, deine verantwortung.
Authentizität im Windhund-Training – klingt gut. Reicht aber nicht. Denn Dein Windhund braucht keine schöne Absicht, sondern Klarheit, Verlässlichkeit und einen Menschen, der es auch wirklich meint.