In diesem Zeitraum arbeite ich vor Ort mit Windhund-Mensch-Teams in Berlin-Brandenburg. Auf dieser Seite findest Du den Rahmen und die aktuellen Formate – zur Orientierung.
Alles folgt einer Haltung.
Wenn Du Windhunde nicht optimieren, sondern verstehen willst, bist Du hier richtig.
Was in diesen Tagen stattfindet
Freitag · 01. Mai 2026
Kennenlernen im Alltag – Windhunde im AlltagTrain & Walk
Ein ruhiges Kennenlernformat im realen Alltag.
Beobachten, einordnen, erste Orientierung schaffen – ohne Erwartungsdruck.
Alles kann, nichts muss
Jedes Format steht für sich.
Diese Tage sind kein Baukasten, der „voll gemacht“ werden muss.
Du entscheidest, was für Dich und Deinen Windhund sinnvoll ist.
Hinweis für bereits Gebuchte
Wenn Du bereits einen Termin gebucht hast: Alle organisatorischen Details erhältst Du zusätzlich per Mail. Diese Seite dient der Übersicht – nicht der Verpflichtung.
Windhunde verstehen. Dein Windhund, Deine Verantwortung.
Dieser Text ist kein Rezept und kein Konsum-Shortcut.
Er ersetzt weder Entscheidung noch Verantwortung.
Wenn Du hoffst, dass Lesen, Kaufen oder Sammeln allein etwas „in Gang bringt“,
wird Dich dieser Artikel enttäuschen.
Wenn Du bereit bist, selbst hinzuschauen, mitzudenken
und Deinen Windhund im Alltag wirklich zu begleiten,
dann bist Du hier genau richtig.
Ich gebe es zu: Die Frage „Geschirr oder Halsband?“ klingt im ersten Moment wie eine dieser harmlosen Alltagssachen. Einmal Shopping, einmal Anprobieren, fertig. Nur … Windhunde halten sich ja selten an Gebrauchsanweisungen.
Du willst das Beste für Deinen Windhund. Dein Windhund will: Kooperation, Bewegungsfreiheit und keine nervigen Dinge unter den Achseln. Und ich will, dass Du verstehst, warum diese Entscheidung viel mehr verändert, als man denkt.
Windhunde sind anatomische Kunstwerke: schmal, schnell, flexibel, sensibel. Und genau deshalb reagiert ihr Körper auf Ausrüstung ziemlich deutlich – ob gut oder schlecht.
Viele denken: „Geschirr = sicher.“ Aber was, wenn Ausrüstung die Schultern blockiert? Was, wenn das Brustbein gequetscht wird? Oder der Windhund in den Passgang fällt, nur weil das Geschirr Druck am falschen Punkt setzt?
Kurz gesagt: Windhunde verstehen heißt: Ungehorsam koordinieren, ohne ihn zu brechen. Und da spielt Ausrüstung eine größere Rolle, als die Werbung verspricht.
Einordnung aus meiner Arbeit:
Ich erlebe in der Praxis immer wieder, dass die Frage „Brustgeschirr oder Halsband?“ zu schnell als Ausrüstungsfrage behandelt wird. Bei Windhunden geht es dabei jedoch nicht um Komfort oder Sicherheit allein, sondern um Bewegungsfreiheit, Körpermechanik und die Art von Kooperation, die wir im Alltag erwarten. Genau diese Zusammenhänge ordne ich hier ein.
Und jetzt mal ehrlich: Hast DU schon darüber nachgedacht, wie viele Geschirre DU kaufen musst, während Dein Windhund wächst?
Ein Windhund wächst nämlich nicht „praktisch“. Der wächst wie ein Origami, das sich jeden Morgen neu faltet:
– Erst der Hals – Dann die Beine – Dann der Brustkorb – Und dann alles zusammen – aber in einer anderen Reihenfolge
Resultat: Ein Geschirr passt etwa zwei Wochen, wenn Du Glück hast. Manchmal auch nur drei Tage. Und während Du noch über Lieferzeiten nachdenkst, hat Dein Windhund bereits eine neue Version von sich selbst installiert.
Das nennt sich dann:
Geschirr-Marathon des Grauens.
Mini → Übergangsmodell → Pubertätsgröße → Fast-fertig → Doch-noch-eins
Die meisten merken erst spät, dass ein Windhund nicht „ein Geschirr“ braucht – sondern eine kleine, aber feine Kollektion.
Und irgendwann sitzt Du da, schaust auf fünf Geschirre in unterschiedlichen Größen und denkst: „Das ist nicht Zubehör … das ist ein Abo-Modell!“
Warum das so ist, warum ein Halsband oft die elegantere und stressfreiere Lösung ist und warum Schleppleinen bei Windhunden zur Rubrik Haftpflichtroulette deluxe gehören …
… genau das erkläre ich ausführlich im Sighthound-Coach-Club. Mit Anatomie, Praxis, Erfahrung – und Humor. Immer: Windhunde verstehen. Immer: Dein Windhund, Deine Verantwortung!
Geschirre wirken oft harmlos – doch bei Windhunden verändern sie Bewegungsabläufe, Hebelkräfte und sogar das Gangbild. Warum das kaum jemand sieht und was wirklich dahintersteckt? Genau das erfährst Du in Teil 2.
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Es gibt Tage, da sitze ich Zuhause, trinke meinen Kaffee und denke:
„Das kann ich mir nicht mal ausdenken.“
Meistens sind das die Tage, an denen Barsois beteiligt sind.
Heute ist so ein Tag. Zwei Rückmeldungen von Kunden trudeln ein – unabhängig voneinander,
beide am selben Sonntag, beide mit einem Hauch von „Zauberei“. Und beide mit Barsoi-Beteiligung.
1. Kyron, der „namenlose“ Barsoi – und die vermeintliche Fernheilung
Iris schickt mir eine Sprachnachricht. Sie sitzt im Auto,
Hintergrundrauschen inklusive – Windhundmensch auf Achse. Und dann sagt sie sinngemäß:
„Einen schönen Sonntag, Monika. Ich wollte Dir nur sagen: Du solltest auf Deiner Homepage unbedingt
‘Fernheilung’ mit angeben. Seit ich Dir geschrieben habe, dass Kyron seinen Namen nicht kennt – kennt er ihn!
Also, ich weiß nicht, wie Du das machst, aber es funktioniert.“
Ich höre das und fange an zu lachen. „Fernheilung“ – klar. Als hätte ich heimlich mit Hilfe von KI
an der Kyron-Antenne gedreht. Aber natürlich ist da etwas passiert – nur eben nichts Mystisches.
In dem Moment, in dem Iris mir geschrieben hat, dass Kyron seinen Namen nicht kennt,
hat sie angefangen, anders hinzuschauen. Sie war aufmerksamer, wacher, präsenter.
Und Kyron – als Barsoi mit eingebautem Feinempfänger – hat genau das gespürt.
Plötzlich wird der Name nicht „nur so nebenbei“ verwendet, sondern klar, bewusst, zugewandt.
Und der Windhund reagiert. Keine Fernheilung. Kein Zauber. Keine versteckte Esoterik.
Sondern schlichte, kraftvolle Realität:
Wenn Du Deinen Windhund wirklich wahrnimmst, verändert sich etwas zwischen Euch.
2. Überweisungsheilung & SEPA-Entspannung – zwei schlafende Barsois
Die zweite Nachricht kommt per E-Mail von einer Kundin, nennen wir sie Kirsi.
Sie muss einen für Dienstag geplanten Termin absagen, den sie schon bezahlt hatte.
Soweit noch nichts Besonderes. Aber dann schreibt sie:
„Ja, ich gebe Bescheid. Das Überweisen von dem Geld hat schon geholfen:
Ich war gestern einkaufen und als ich wieder zurückkam, war hier totale Ruhe.
Die beiden haben tief und fest geschlafen, als ich die Tür aufgemacht habe.
Man könnte behaupten, es liegt an dem Zwingerhusten, aber ich bin fest überzeugt,
dass Ihr Training schon hilft.“
Und wieder musste ich lachen. Überweisungsheilung. SEPA-gestützte Trainingswirkung.
Wenn ich das als Angebot auf die Website schreibe, explodiert wahrscheinlich irgendjemandem der Kopf.
Was ist wirklich passiert? Kirsi hat eine Entscheidung getroffen. Sie hat den Termin gebucht,
bezahlt, sich innerlich sortiert. Kein „Vielleicht“, kein „Mal sehen“.
Sondern ein klares: „Ich kümmere mich.“
Und dieses innere Aufräumen wirkt. Auf Dich. Auf Deinen Körper. Auf Deine Stimme.
Und damit auch auf Deine Windhunde. Statt einer angespannten Halterin mit schlechtem Gewissen
stehen da plötzlich zwei Barsois in einem Feld von:
„Alles klar, sie hat einen Plan.“
Dass die beiden dann tief und fest schlafen, wenn sie vom Einkaufen zurückkommt,
ist kein Beweis für medizinische Wunder – sondern ein ziemlich normaler Effekt von:
klare Menschen, entspannte Windhunde.
3. Was beide Geschichten verbindet
Jetzt kommt der eigentliche Knaller:
Kyron – der Barsoi mit der plötzlichen Namenskenntnis – und die beiden Tiefschläfer von Kirsi
sind alle Barsois. Natürlich. Wer sonst sollte so feine Rückmeldungen geben wie:
„Ich spüre, dass Du jetzt klarer bist“ – und das dann im Alltag kommentarlos leben?
Barsois sind Meister darin, uns zu spiegeln. Sie sehen, was zwischen den Momenten passiert.
Sie merken, wenn wir von „Ich hoffe, es wird irgendwie besser“ zu
„Ich übernehme Verantwortung“ wechseln. Und sie reagieren – still, direkt, glasklar.
In beiden Geschichten steckt dieselbe Botschaft:
Es ist nicht die Fernheilung.
Es ist nicht die Überweisung.
Es ist die Verbindung dazwischen.
In dem Moment, in dem Du anfängst, Dein Handeln bewusster zu sehen, verändert sich Dein Windhund.
Nicht, weil ich aus der Ferne an ihm „herumdoktere“, sondern weil Du angefangen hast,
Deinen Anteil ernst zu nehmen.
Und wenn dabei der Eindruck entsteht, ich würde heimlich Fernheilungen verschicken oder
Überweisungen mit Trainingswirkung versehen – dann nehme ich das mit Humor.
Was ich wirklich mache, ist viel unspektakulärer und gleichzeitig viel kraftvoller:
Ich helfe Dir, Deinen Windhund klarer zu sehen.
Und meistens reicht genau das, damit im Alltag etwas in Ruhe fällt.
PS:
Falls sich irgendwann eine eigene Rubrik „Barsoi-Botenberichte“ auf meiner Seite findet –
wundere Dich nicht. Es sind genau solche Geschichten, die zeigen,
wie leise und gleichzeitig deutlich Windhunde wirken.
Kein Zauber. Kein Heiligenschein.
Nur Barsoi-Standard mit eingebautem Feinempfänger.
Windhunde verstehen. Dein Windhund, Deine Verantwortung!
„Heutige Windhunde sind doch längst keine echten Jäger mehr.“
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