Frieren – wann ist es Zeit für Pullover & Mäntelchen

Frieren – wann ist es Zeit für Pullover & Mäntelchen

Windhunde frieren leicht, und das ist kein Geheimnis. Aber wann ist es wirklich Zeit, Deinem Hund einen schicken Pullover oder Mantel überzuwerfen?

Hier kommt meine Faustregel ins Spiel:
Wer friert, ist unkonzentriert.

Wenn Dein Windhund an der Leine gehen muss und dadurch nicht mehr sein eigenes Tempo bestimmen kann, ist es besonders wichtig, dass er nicht friert. Gerade in den kühleren Monaten oder bei Regenwetter wird ein Mäntelchen oder Pullover unverzichtbar, vor allem, wenn der Spaziergang länger dauert.

Je kleiner der Windhund, desto näher ist er am Boden – und da ist es oft noch mal ein paar Grad kälter. Das gilt besonders für die kleinen italienischen Windspiele. Hier solltest Du also besonders wachsam sein.

Wann sollte der Pullover oder Mantel runter?

Es ist wichtig zu betonen: Sobald Dein Windhund frei läuft und sich mit anderen Hunden – besonders Windhunden – austobt, sollte der Pullover oder Mantel ab! Windhunde schwitzen nämlich nicht wie wir Menschen, sondern geben ihre Körperwärme über die Haut ab.

Nach einer intensiven Hetzjagd oder beim wilden Herumtollen muss die Wärme aus dem Körper raus. Wenn Dein Windhund in so einer Situation einen Pullover oder Mantel trägt, staut sich die Wärme, und das kann sogar gefährlich werden.
Zum Thema Greyhoundsperre habe ich Flip Book # 3 geschrieben.
Alle bisher erschienenen Flip Books kannst Du hier finden.

Muskelbewegung erzeugt Wärme, und das ist auch gut so!
Aber diese Wärme muss entweichen können.
Lass Deinen Windhund also, wenn er sich richtig auspowern darf,
lieber ohne Kleidung laufen.

Sobald eine Pause gemacht wird (so wie für das Foto) oder der Spaziergang an der Leine beginnt, kannst Du ihm dann wieder sein schickes Outfit anziehen, um ihn vor dem Frieren zu schützen.

Merke also: Mantel oder Pullover ja – aber nur, wenn es wirklich nötig ist!

Wenn Du bis hier gelesen hast, gehörst Du nicht zur Durchscroll-Fraktion.
Dann lohnt sich ein Blick in den Club.
Ohne Druck. Mit Haltung.

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Barsoi und ital. Windspiel im Schnee in Hamburg

Windhunde verstehen. Dein windhund, Deine verantwortung.

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Brut- & Setzzeit

Brut- & Setzzeit

Kürzlich habe ich ein Video auf YouTube gesehen, das mich tief berührt und gleichzeitig zum Nachdenken angeregt hat. Es zeigt, wie eine Hirschkuh ihr Bambi vor einer Katze und einem Hund verteidigt. Ein Moment der Natur, der uns Menschen wieder einmal vor Augen führt, wie wichtig die Brut- und Setzzeit für unsere wilden Nachbarn ist.

Das hat mich inspiriert, ein paar Gedanken darüber zu teilen, warum es so wichtig ist, dass wirklich ALLE Hunde – ja, ich spreche auch von Deinem eleganten Windhund – an der Leine bleiben. Und warum es eine brillante Idee ist, die Katzen sicher im Haus zu behalten.

Zunächst mal, werfen wir einen Blick darauf, warum die Brut- und Setzzeit in der Natur so eine große Rolle spielt.

Es ist die Zeit des Jahres, in der das neue Leben beginnt und die jungen Wildtiere am verletzlichsten sind. Eine Zeit, in der unsere vierbeinigen Familienmitglieder ungewollt zu einer Bedrohung werden können, selbst wenn sie nur „spielen“ wollen.

Jetzt stell Dir vor: Dein Windhund, bekannt für seine Geschwindigkeit und Jagdleidenschaft, entdeckt während eines Spaziergangs ein frisch geschlüpftes Kücken oder ein neugieriges Rehkitz. Trotz seiner edlen Natur wird der Jagdtrieb übernehmen. Das ist ein Risiko, das wir nicht eingehen wollen, richtig? Deshalb: Leine dran!

Aber hey, das Ganze hat auch eine glitzernde Seite!

Die Brut- und Setzzeit bietet eine fantastische Gelegenheit, das Vertrauen zwischen Dir und Deinem Windhund zu vertiefen und an der Leinenführigkeit zu arbeiten. Das ist wie ein Bonuslevel im Spiel des Lebens, wo Du und Dein Windhund zusammen wachsen und lernen könnt.

Stell es Dir vor: Ihr beide, meisterhaft die Kunst der Kommunikation und des Verständnisses perfektionierend, während ihr durch die Wälder oder Felder schlendert. Du lernst, die Unschuld seines Verhaltens zu verstehen und seine Laute und Bewegungen zu deuten. Und er lernt, dass Du sein sicherer Hafen bist, auch wenn die Welt um ihn herum voller spannender, aber tabuer Entdeckungen ist. „Windhunde verstehen“ und „Dein Windhund, Deine Verantwortung!“ – das lebt hier und jetzt.

Und was ist mit den Katzen?

Nun, sie könnten die Hauptdarsteller in einem eigenen Abenteuerfilm sein, wenn sie draußen sind. Aber während der Brut- und Setzzeit ist es sicherer, sie zu den Indoor-Entertainern zu machen. So schützen wir nicht nur die wilden Tiere, sondern auch unsere pelzigen Freunde vor unerwarteten Begegnungen mit unseren oftmals nicht so Katzen-kompatiblen Windhunden.

Mach es Dir gemütlich mit Deinem Windhund (oder der Katze am Fenster) und nutze diese Zeit, um zu zeigen, wie sehr Du Dich um die Natur und Deine vierbeinigen Freunde kümmerst. Zusammen machen wir die Welt ein bisschen sicherer und bunter – nicht nur während der Brut- und Setzzeit, sondern das ganze Jahr über. Und wer weiß, vielleicht ist am Ende der Saison Dein Windhund so ein Meister der Leinenführigkeit, dass selbst ein Good-Vibration Manager beeindruckt wäre!

Wo gilt was und Ab wann in Welchem Bundesland?

Hier gibt es einen Überblick für Dich.

Windhunde verstehen. Dein windhund, Deine verantwortung.

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