


Warum ein Fuchs aus Russland uns hilft, Windhunde besser zu verstehen.

Online-Kurs: Der Spaziergang zur Wiese – geführt von Monika

Stadt – Land – Windhund: Rückblick auf Gießen – Frankfurt
Es war ein Wochenende wie gemacht für den feinen Unterschied. Für Nuancen, für echtes Beobachten, für das kleine Nicken zwischendurch. Und für Windhunde, natürlich. Am Samstag, den 12. April, trafen wir uns in Staufenberg – gleich bei der berühmten roten Eckbank. Diesmal allerdings ohne Illidan. Und auch ohne Chinotto. Die beiden durften pausieren, damit ich ganz bei Euch und Euren Hunden sein konnte.
Die Runde war bunt gemischt: Kleine Italiener, klassische Whippets, charismatische Galgos – und ein Rumäne, der eher wie ein Ungarn aussah, aber eben auch dazugehörte, wie jeder andere Tierschutz-Windhund. Ein schöner Mix aus Typen und Geschichten. Insgesamt waren es elf Hunde, die sich zu einem kompakten Train & Walk auf den Weg machten. Kurz, aber intensiv – und ganz im Sinne von „Stadt – Land – Fluss“. Nur dass der Fluss fehlte. Was niemand vermisst hat.
Eine Teilnehmerin war ohne Windhund gekommen. Einfach so. Aus Interesse. Weil sie wissen wollte, was ich denn so zu sagen hätte. Ich mochte das. Denn manchmal beginnt Veränderung nicht mit dem eigenen Hund – sondern mit der Haltung, zuzuhören.
Sonntag: Seminarzeit.
Der 13. April gehörte dann den Windhunden und ihren Menschen. Ein Seminartag mit Tiefgang – und vielen Aha-Momenten, die nicht einfach „vorgegeben“ wurden, sondern sich durch echtes Erleben entwickelten. Wir haben ausprobiert, getestet, hinterfragt. Es ging nicht um „die eine Methode“, sondern um das, was passiert, wenn man genau hinsieht. Wenn man das eigene Verhalten als Teil des Ganzen versteht.
Was bleibt?
Ein Wochenende, das nachwirkt. Das rote Eckbank-Gefühl. Begegnungen auf Augenhöhe. Und das gute Gefühl, dass Veränderung oft ganz leise beginnt – aber nachhaltig bleibt.
Lust, dabei zu sein?
Die nächste Windhundzeit in Winsen an der Aller steht vor der Tür. Train & Walk und/oder Intensivtage?
Eine Woche Auszeit mit Windhund, Natur und Haltung. Keine Show, kein Druck – nur echte Arbeit auf der Wiese.
Oder – wenn Du magst – ganz in Deinem Tempo, ganz bei Dir: Hier geht’s zum Onlinekurs „Windhunde verstehen“
Windhunde verstehen. Dein windhund, deine verantwortung!

🔍 Corns vs Dornwarzen – Was ist Was?

Welche Sprache spricht Dein Windhund?
Wiedergabe und Wahrnehmung von Erinnerungen – Sehen bedeutet Verarbeiten!
Stell Dir vor, Du sitzt mit Deinem Windhund auf einer Wiese. Ein Hauch von Wind weht durch sein Fell, seine Augen blitzen auf, als er in die Ferne schaut. Aber was sieht er wirklich? Und vor allem – wie verarbeitet er das Gesehene?
Hier kommt ein spannendes Thema ins Spiel: Erinnerung und Wahrnehmung.

Farben, Worte und Wahrnehmung – ein Beispiel aus der Menschenwelt
Kennst Du das? In manchen Sprachen gibt es Worte für Farben, die in anderen Kulturen gar nicht existieren. Japaner nehmen zum Beispiel Blau und Grün anders wahr als wir – weil ihre Sprache sie anders definiert. Heißt das, dass sie die Welt wirklich anders sehen? Ja, tatsächlich!
Und genau hier landen wir bei unseren Windhunden – und eigentlich bei allen Tieren, die nicht sprechen können. Sie haben keine Sprache wie wir. Doch heißt das, dass ihre Welt weniger bunt ist? Nein, ganz im Gegenteil! Ihre Wahrnehmung basiert nicht auf Worten, sondern auf Erfahrungen, Verknüpfungen und Emotionen.

Was bedeutet das für Deinen Windhund?
Dein Windhund erinnert sich nicht an Dinge so, wie Du es tust. Während Du vielleicht an das „rote Auto“ denkst, das Dich fast umgefahren hätte, erinnert sich Dein Hund eher an das Gefühl von plötzlicher Gefahr, den abrupten Ton der quietschenden Reifen oder die veränderte Körpersprache, die Du danach hattest.
Er speichert Erlebnisse nicht als „rote Autos sind gefährlich“, sondern als „ähnliche Situationen mit bestimmten Geräuschen, Gerüchen oder Bewegungen könnten eine Gefahr sein“.
Das heißt, wenn Du mit ihm trainierst oder ihn in neue Situationen bringst, arbeitet er immer mit diesen gespeicherten Erfahrungen – ohne Worte, aber mit all seinen Sinnen.
Persönlichkeit bleibt, Fähigkeiten wachsen
Was sich dabei nie verändert, ist die Persönlichkeit Deines Windhundes. Ein sensibler Hund bleibt sensibel, ein Draufgänger bleibt ein Draufgänger. Aber seine Fähigkeiten können sich entwickeln!
Genau deshalb passt das perfekt zu meiner Philosophie:
„Ein Mensch soll sein Lieblingstier auswählen und es studieren, bis er die Unschuld seines Verhaltens versteht und seine Laute und Bewegungen deuten kann„.
Dein Windhund spricht nicht in Worten, aber er spricht – mit seinem Körper, mit seinen Bewegungen, mit seiner Art zu reagieren. Und Du kannst lernen, ihn zu verstehen – und vor allem auch zu antworten, so dass er es versteht!
Train & Walk „Stadt-Land-Fluss“ – eine neue Sprache lernen
In meinen Train & Walk-Sessions geht es genau darum: Ich unterrichte Dich in der Sprache Deines Windhundes. Ich zeige Dir, wie Du seine Wahrnehmung verstehst, seine Erinnerungen beeinflussen kannst und wie Du aus scheinbar unsichtbaren Signalen klare Kommunikation machst.
Individueller Unterricht für individuelle Windhunde
Jeder Windhund ist einzigartig – in seiner Persönlichkeit, seinen Erfahrungen und seiner Wahrnehmung. Deshalb ist mein Unterricht grundsätzlich immer Einzelunterricht.
Egal, ob es sich um einen Train & Walk, ein Seminar oder einen Workshop handelt – ich arbeite mit Dir und Deinem Windhund immer individuell. Denn nur so kann ich gezielt auf Eure Bedürfnisse eingehen und Dich dabei unterstützen, Deinen Windhund wirklich zu verstehen – und vor allem auch so zu kommunizieren, dass er Dich versteht!
Unser gemeinsames Ziel:
Keine Standardlösungen, sondern maßgeschneiderte Ansätze!
Training, das sich an Deinem Hund orientiert – nicht an einem Schema F!
Wirkliches Verstehen statt oberflächlicher Erziehung!