Flip Book # 07

Flip Book # 07

Fütterung von Windhund und Podenco

Eine Perspektive, die alles verändert.

Details hierzu findest Du auf meiner Landingpage, gleich hier!

Fütterung ist kein Trend.
Sie ist kein Mythos.
Und sie ist kein Etikett auf einem Futtersack.

Fütterung ist das, was Deinen Windhund wirklich stärkt:
✔️ Energie für Alltag und Leistung.
✔️ Regeneration statt Stress.
✔️ Klarheit am Napf – statt Verwirrung im Kopf.

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Copyright SIGHTHOUND COACH | Monika Mosch

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Wann ist Lecken eigentlich Lecken – und wann ein Symptom?

Wann ist Lecken eigentlich Lecken – und wann ein Symptom?

Ein Windhund mit vermeintlicher Allergie, emotionaler Reizlage und Juckverhalten ist Umsatz – ein stabiler Windhund, der viel schläft, frisst und guckt, ist Haltung.

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Fütterung für Windhund & Podenco – Teil 2: Alle sprechen von Leistung

Fütterung für Windhund & Podenco – Teil 2: Alle sprechen von Leistung

Was folgt, ist ein Gespräch. Nicht belegt. Aber bezeichnend. Vielleicht näher an der Wahrheit als so manches Etikett auf fast jeder Futterpackung. Die FCI-Coursing-Weltmeisterschaft in Tosovice ist vorbei – Windhunde & Podencos aus ganz Europa waren am Start.

Aber es gibt Fragen, die bleiben:

Was brauchen Sichtjäger – auf dem Feld, im Alltag, im Napf?
Und gilt das auch für die, die nie eine Startnummer trugen –
die mit Narben aus dem Tierschutz, oder mit Flausch aus dem Showkatalog?

Disclaimer:
Natürlich können Windhunde nicht sprechen. Und sie gehen auch nicht ins Internet. Aber wenn sie es könnten, würden sie vermutlich genau das tun: sich durch Marketingblasen graben, Futterversprechen sezieren – und sich wundern, was von ihnen erwartet wird.
Eine KI war dabei. Hat nicht gebellt. Aber sie hat gelesen, verglichen – und nicht nur gegoogelt.

Azawakh (französisch, aber knapp):
„Vous mangez trop vite. Ce n’est pas de l’énergie, c’est du panique.“

Sloughi (sachlich und immer mit dem Kopf in der Wüste):
„Ich brauche kein GPS. Ich brauche Fett. Sonst bleibe ich auf halber Strecke stehen.“

Whippet (halb wach, der mit dem Hausmeister-Gen):
„Ich bin da, wenn’s Sinn ergibt. Und wo ist eigentlich meine Frisbee-Wurf-Maschine?“

Barsoi (russisch langsam):
«Жир делает мягким. Но мягкость — это не слабость. Мягкость течёт. А жир несёт.»

Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate. Und was davon bleibt.

Galgo Español (Tierschutz-Windhund):
„Eiweiß brauchen wir. Zum Bauen, zum Heilen.“

Greyhound (irisch, trocken):
„Fett ist mein Freund.“

Pharaoh Hound (genervt):
„Ich brauche keine Erdnussbutter. Ich brauche Substanz.“

Podenco Andaluz (flüsternd):
„Kohlenhydrate machen schnell. Aber nicht klug.“

Italienisches Windspiel (frech):
«Prendo tutto. Ma solo se servito in porcellana.»

Der Futterberater kehrt zurück

Die Sonne hängt schräg über dem Treffpunkt. Der Wind weht.
Die Windhunde liegen verstreut auf der Wiese – gelaufen, geliebt, geladen.
Und da. Wieder. Eine Bewegung am Rand.

Futterberater (diesmal mit Sonnenbrille, energisch):
„Gratulation an Alle! Aber wisst Ihr, worauf es jetzt ankommt? Regeneration!
Und zwar mit Super-Kohlenhydraten – Zucker, Stärke, Energie zum Löffeln!“

Podenco Canario (blickt nicht auf):
„Für mich oder für die Bakterien im Darm?“

Saluki (gelangweilt):
«من با وقار تجدید قوا می‌کنم، نه با بلغور ذرت.»

Sloughi (trocken):
„Ich regeneriere gar nicht. Ich bleibe einfach so.“

Pharaoh Hound:
„Was genau in Deinem Futter löst eigentlich den Unterschied zwischen Leistung und Lautstärke aus?“

Futterberater (verunsichert):
„Naja… in der Humanernährung ist das Carboloading ja bewährt!“

Whippet (halb wach und in englisch):
“And the hardware store sells power feed too. Doesn’t mean I’m hauling cement bags.”

Barsoi (mild, russisch):
«Скажи нам лучше, чего ты не знаешь. Тогда мы узнаем, о чём стоит говорить.»

Magyar Agar (notiert):
„KI sagt: Carboloading bei Hunden nicht belegt. Und Kohlenhydrate sind kein Ersatz für Verständnis.“

KI (ruhig, aber direkt):

„Wenn Ihr erlaubt – ich hab 72 Studien gesichtet.
Ergebnis: Fett wird unterschätzt, Eiweiß wird überfordert, und Kohlenhydrate… naja, werden überschätzt.“

Windspiel (flüstert):
«Finalmente qualcuno con cervello.»

Galgo Español:
„Und mal wieder mit Haltung.“

Whippet (leise):
“Many can sprint. But sighthounds stay when it matters. Even in the fog.”

Deerhound (schottisch trocken):
„Und wenn einer fragt, ob wir Verbindlichkeit lernen sollen… dann fragen wir zurück: Hat die KI das auch gegengeprüft?“

Fazit: Kein Futter für Etiketten

Was bleibt nach einem „run“? Mehr als nur Muskelkater.
Die Erkenntnis, dass kein Napf der Welt reicht, wenn das Verständnis fehlt.
Und dass selbst internationale Siegerhunde noch lernen:
Fett ist keine Schwäche. Eiweiß kein Status.
Und Kohlenhydrate kein Ersatz für Klarheit.

Windspiel (leise):
«Forse la vera prestazione è ciò che rimane, quando tutto il resto è stato digerito.»

Chart Polski (nüchtern, aber bestimmend):
„Omlouvám se za zpoždění – něco mi uteklo?“

Windhunde verstehen. Dein Windhund, Deine Verantwortung!

Fütterung für Windhund & Podenco – Teil 1: Der Sprint zur Wahrheit

Fütterung für Windhund & Podenco – Teil 1: Der Sprint zur Wahrheit

Kurz & ehrlich – bevor Du weiterliest

Windhunde, Podencos, mediterrane Rassen –
sie folgen keinem Versprechen und keinem Preis.

Sie prüfen nicht, was man sagt,
sondern wer man ist.

Abkürzungen erkennen sie auf den ersten Blick.
Und gehen keinen Schritt mit.


Beobachtet in Hoope, notiert auf der Wiese

Es war Ostern. Hoope roch nach Fell, Gras und Wettkampf.

Während sich die letzten Wohnmobile vom Vereinsgelände des WCW entfernten, blieb etwas zurück: der Eindruck, dass Coursing mehr ist als eine Hasenattrappe. Und dass Windhunde mehr sind als das, was auf Futtersäcken steht. Was passiert, wenn man ihnen zuhört – wirklich zuhört – zeigt dieser Text. Teil 1 einer Reihe über Fütterung, Haltung und das, was zwischen den Zeilen liegt.

Disclaimer: Natürlich können Windhunde nicht sprechen. Und sie gehen auch nicht ins Internet. Aber wenn sie es könnten, würden sie vermutlich genau das tun: Mythen zerpflücken, schlechte Futterversprechen belächeln und sich fragen, warum in dieser Welt eigentlich nur vom Hund Verbindlichkeit verlangt wird. Eine KI war dabei. Hat nicht gebellt, aber zugehört. Und analysiert, statt nur zu googeln.

Einordnung aus meiner Arbeit:
Bei Windhunden ist Fütterung kein „Plan“, sondern ein System: Energie, Stoffwechsel, Belastung, Regeneration. Ich ordne hier ein, was im Alltag wirklich zählt – jenseits vom Durchschnittshund-Denken.

Der Kreis auf der Wiese

Das Coursing-Osterwochenende in Hoope ist gerade vorbei – Barsois, Podencos und Co. waren am Start. Jetzt liegen nur noch Gras, Wind und ein Rest vom Hasenzug in der Luft. Die Sonne steht klar, der Boden ist fest, und das Feld atmet nach.

Ein Coaching-Kurs unter dem Titel „Vom russisch Roulette zum verbindlichen Miteinander“ ist angesetzt, doch bevor die Menschen eintreffen, haben sich auf der Wiese bereits die wahren Expert*innen versammelt: Afghanen, Barsois, Salukis, Deerhounds, Whippets, Podencos, Greyhounds, Sloughis, Galgos, Windspiele, Pharaoh Hounds, Cirnecos, Chart Polskis und Magyar Agars sitzen oder liegen im Halbkreis.

Es ist eine dieser stillen Versammlungen, bei denen keiner spricht – aber alle zuhören. Wenn man genau hinsieht, bewegt sich nur das Fell.

Die Sprinter-Verschwörung

Magyar Agar (aufgeregt):
„Habt ihr schon gehört?! WIR SIND SPRINTER! Es steht im Internet! Und jetzt gibt’s extra Futter nur für uns!“

Einen Moment lang ist es still. Dann lachen alle. Nicht aus Spott, sondern mit dieser tiefen, kräftigen Art, die sagt: „Willkommen im Club der Verdrehten.“

Afghane (mild, stolz und mit langem Wallehaar):
„Ich bin ausdauernd. Im Stolz. Und in der Fellpflege.“

Barsoi (gelassen und dabei sehr aristokratisch):
„Ich stamme aus einer Linie von Jagdbarsois. Irgendeine meiner Vorfahrinnen hat 1912 bei der Zuchtleistungsprüfung in Moskau den letzten Wolf angesprungen und ihn an seiner Schulter gehalten – solo, versteht sich. Schweben? Nein. Wir fliegen nur, wenn’s nötig ist. Sprinten ist zu laut für sowas.“

Pharaoh Hound (trocken mit leichter Überheblichkeit):
„Wenn ich ein Sprinter bin, warum nennt man mich dann den König der Jagd mit Langstreckenlizenz?“

Windspiel (zuckersüß, scharf und manipulierend):
„Ich liebe Kaschmir. Und ich spring aus dem Stand, weil ich weiß, wo’s weh tut.“

Chart Polski (nüchtern, aber bestimmend):
„Der Artikel war übrigens sponsored. Von einer Marke, die glaubt, Windhunde fangen beim Etikett an.“

Aufräumen mit den Mythen

Saluki:
„Nicht jeder mit langem Fell jagt. Afghanen? Ausstellung. Podenco? Jagd. Windspiel? Hirschzergler auf vier Gramm.“

Greyhound (amerikanischer Akzent):
„Ich bin kein Sofahund. Ich kann Coyote. Nur weil sie mich auf die Rennbahn reduziert und runtertrainiert haben, heißt das nicht, ich hätt’s vergessen.“

Galgo Español:
„Du jagst nicht, wenn du Sprint kannst. Du jagst, wenn du bleibst.“

Whippet:
„Und wenn du verstehst, dass Geschwindigkeit keine Frage der Meter ist. Sondern der Momente.“

Der Futterberater taucht auf

Ein Mensch erscheint am Rand des Platzes. In der Hand: Ein Sack mit Aufdruck „Windhund-Spezial“. Die Hunde verstummen. Die Luft knistert.

Futterberater (freundlich, laut):
„Hallo Freunde! Ich hab hier was ganz Besonderes: Extra Futter für euch! Ohne Fett, aber mit schnell verfügbarer Energie! Kohlenhydrate deluxe!“

Podenco Ibicenco (trocken):
„Also… Toast?“

Barsoi (fein):
„Was für Zähne wie unsere klingt das nach Tragödie in Brockenform.“

Windspiel (schneidend):
„Und was ist mit Protein?“

Futterberater (leicht nervös):
„Naja… also Proteine führen bei euch ja zu Nierenproblemen. Steht im Internet.“

Greyhound (laut):
„Und die Ammoniaknummer auch. Kommt gleich nach dem Vollmond bei Durchfall.“

Magyar Agar:
„Kann die KI das mal durchrechnen?“

Die KI spricht (endlich)

Aus dem Hintergrund ertönt eine ruhige, klarsichtige Stimme. Es ist die KI.

KI:
„Analyse abgeschlossen: Der Artikel enthält 7 generalisierte Aussagen, 4 unbelegte Behauptungen, 3 Biologismen, 2 Marketingverdrehungen und 1 Beleidigung der Prozentrechnung.“

Windspiel (flüstert):
„Endlich jemand mit Verstand.“

Galgo Español:
„Und mit Haltung.“

Die Gruppe erhebt sich. Nicht weil ein Kommando kam. Sondern weil sie es beschlossen hat.

Whippet (leise):
„Sprinten können viele. Aber Windhunde bleiben, wenn’s drauf ankommt. Auch im Nebel.“

Deerhound:
„Und wenn einer fragt, ob wir Verbindlichkeit lernen sollen… dann fragen wir zurück: von wem?“

Fazit & Einladung

Fütterung ist kein Etikett. Und kein schneller Klick auf ein vermeintliches Spezialfutter. Wer mit Windhunden lebt – mit Podencos, Galgos oder Whippets – lebt mit Geschichte, Instinkt und echtem Anspruch.

Fortsetzung
Teil 2 – mit Stimmen von Windhunden aus ganz Europa. Zwischen Tosovice, Tosca und Toast.

Zum Kurs „Vom russisch Roulette zum verbindlichen Miteinander“
Ein freier Kurs für freie Windhunde – und Menschen, die bereit sind, dazuzulernen. Im August in Brandenburg-Berlin.

Windhunde verstehen. Dein Windhund, Deine Verantwortung!

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Dann lohnt sich ein Blick in den Club.
Ohne Druck. Mit Haltung.

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Angst, Furcht oder Unsicherheit?

Angst, Furcht oder Unsicherheit?

Was Dein Windhund wirklich fühlt
– und warum das einen Unterschied macht.

Warum ich Dinge wiederhole Ich wiederhole manche Inhalte bewusst.
Nicht, weil Du sie nicht verstehst.
Sondern weil Windhunde im Alltag schneller sind
als unser Gedächtnis. Was für viele Hunde gilt,
passt für Windhunde oft nur eingeschränkt.
Deshalb tauchen bestimmte Themen
immer wieder auf:
Fütterung, Energie, Jagdverhalten, Alter, Alltag. Wiederholung ist hier kein Mangel.
Sie ist Teil der Begleitung.

Der Begriff „Angsthund“ fällt schnell. Und oft zu schnell.
Denn was auf uns wie „Angst“ wirkt, ist aus Sicht Deines Windhundes vielleicht etwas ganz anderes.

Windhunde – ob Whippet, Barsoi oder Podenco in all ihren Formen – nehmen die Welt auf ihre eigene Art wahr. Feinfühlig, schnell, oft mit einem halben Auge auf der Fluchtlinie. Und doch sind sie keine Angsthasen.
Nur weil sie reagieren – heißt das noch lange nicht, dass sie „ängstlich“ sind.

Lass uns also mal aufräumen mit den Begriffen.
Nicht wissenschaftlich. Sondern spürbar.

Einordnung aus meiner Arbeit:
Bei Windhunden entscheidet oft die richtige Begrifflichkeit darüber, ob Menschen angemessen reagieren – oder unbewusst Druck erzeugen. Darum ordne ich hier sauber ein, was im Alltag wirklich dahintersteckt.

Furcht: Die kluge Reaktion auf das Jetzt.

Furcht ist ein Geschenk.
Sie schützt. Sie warnt. Und sie ist klar.

Ein plötzliches Geräusch. Eine bedrohliche Geste. Ein fremder Hund, der zu nah kommt.
Furcht bei Windhunden ist eine unmittelbare Reaktion auf etwas Konkretes.
Flucht, Erstarren, Knurren – alles natürliche, überlebenswichtige Antworten.

Dein Windhund sagt damit: „Ich will hier weg. Das fühlt sich nicht sicher an.“
Furcht ist kein Defekt. Sie ist ein Signal. Und sie verdient, dass Du hinschaust – nicht dass Du sie wegtrainierst.

Angst: Die Geschichte im Gepäck.

Angst ist leiser. Tiefsitzender.
Oft gelernt – durch schlechte Erfahrungen, Schmerz oder mangelnde Sozialisierung.

Ein Windhund, der Angst zeigt, spürt vielleicht schon beim bloßen Anblick Stress. Nicht, weil es gerade wehtut. Sondern weil sein Körper gelernt hat: „Damals war das gefährlich.“

Angst lebt nicht im Moment.
Sie ist Erinnerung, die den Körper lenkt. Und sie lässt sich nicht mit einem „Hab Dich nicht so“ vertreiben.

Unsicherheit: Wenn alles offen bleibt.

Nicht jede Reaktion ist Furcht. Nicht jede Zurückhaltung ist Angst.
Manchmal ist es einfach: Unsicherheit.

Ein Windhund, der zögert – der sucht Orientierung.
Er weiß nicht, was richtig ist. Noch nicht.
Und das ist okay.

Unsicherheit ist nicht schlimm.
Aber sie zeigt: „Ich brauche Dich jetzt. Nicht als Befehlshaber – sondern als klare, ruhige Präsenz.“

Und jetzt?

Wenn Du das nächste Mal sagst: „Mein Windhund hat Angst“, frag Dich:

– Reagiert er gerade auf etwas Konkretes (Furcht)?

– Oder bringt er eine Erfahrung mit (Angst)?

– Oder weiß er einfach noch nicht, was er tun soll (Unsicherheit)?

Dein Windhund braucht keine Diagnose.
Er braucht Deine Bereitschaft, ihn zu sehen. Nicht zu etikettieren.

Du darfst lernen, die Welt durch seine Augen zu sehen.
Nicht, um alles zu entschuldigen – sondern um besser zu verstehen.

Wenn dein Windhund Dir vertraut,
dann lösen sich Angst, Furcht oder Unsicherheit von alleine auf.

Wenn Du bis hier gelesen hast, gehörst Du nicht zur Durchscroll-Fraktion.
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Ohne Druck. Mit Haltung.

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Denn:

Windhunde verstehen heißt nicht: „alles im Griff haben“ –
es heißt: „fühlen, sehen und erkennen was gerade passiert“.

Und wenn Du magst – auch Deine Chance, Haltung zu zeigen. Und manchmal reicht genau das, um gemeinsam einen besseren Weg zu finden.

Windhunde verstehen. Dein Windhund. Deine Verantwortung!

Corns vs Dornwarzen – Was ist Was?

Corns vs Dornwarzen – Was ist Was?

Geht dein Windhund plötzlich lahm – und niemand weiß warum?

Stell dir vor: Dein Greyhound oder Whippet tritt vorsichtig auf, läuft auf weichem Boden besser als auf harten Flächen und zeigt Schmerzen – doch der Tierarzt findet nichts Auffälliges.

Viele Windhunde leiden unter diesen tief sitzenden Hornhautverhärtungen, die extrem schmerzhaft sein können – und oft falsch diagnostiziert werden. Hier die Unterschiede!

Corns (Pfotenballen-Keratome)

Sie sind KEINE Warzen! Sondern tiefe, kegelförmige Hornhautverdickungen, die in den Pfotenballen hineinwachsen.
Ursache: Mechanische Überbelastung, Druckstellen, Fehlbelastung … oft bei Greyhounds & Whippets.


Symptome:

Schmerzhaft beim Auftreten, besonders auf harten Böden.
Betroffene Hunde gehen auf Gras oft besser als auf Asphalt oder Fliesen.
Nicht immer sichtbar! Manchmal nur als kleine, harte Stelle erkennbar.
Druckempfindlich – ein sanfter Drucktest zeigt oft, ob Schmerzen bestehen.


Behandlung:

Ausschälen (Hulling) – temporäre Lösung, Corns wachsen oft nach.
Neurektomie (Nerv durchtrennen) – nimmt den Schmerz, aber nicht das Corn.
Laser, Salben, Schuhe – individuell unterschiedlich wirksam.

Dornwarzen (Plantarwarzen / Papillome)

Virale Warzen! Meist ausgelöst durch das Papillomavirus.
KEIN mechanischer Ursprung, sondern eine Virusinfektion der Haut.

Symptome:

Oft mehrfach auftretend, nicht nur an einem Punkt.
Können rundlich sein, wachsen aber nicht tief in den Ballen.
Meist rau, manchmal blumenkohlartig.
Nicht immer schmerzhaft – aber manchmal unangenehm.
Hunde mit schwachem Immunsystem haben ein höheres Risiko.

Behandlung:

Meist selbstlimitierend! Das Immunsystem bekämpft die Warzen oft von selbst.
Kryotherapie (Vereisen) oder chirurgische Entfernung möglich.
Immunstärkung (z. B. L-Lysin, Beta-Glucane) kann helfen.

Warum ist der Unterschied so wichtig?

Corns sind KEINE Dornwarzen!
Dornwarzen verschwinden oft von allein – Corns nicht!
Corns sind durch Druck und Fehlbelastung verursacht – Dornwarzen durch Viren!

Das Problem:

Viele Tierärzte schauen sich einen Corn an und sagen: „Ach, das ist eine Dornwarze, das geht von selbst weg.“ NEIN! Geht es nicht! Das führt dazu, dass viele Hunde monatelang unnötig Schmerzen haben, weil sie falsch diagnostiziert wurden.

Einen weiterführenden Artikel rund um
das Thema CORNS findest Du hier.

Windhunde verstehen. Dein Windhund, deine verantwortung.

Wenn Du Deinen Windhund wirklich verstehen willst, dann empfehle ich Dir:

Sehen.
Lernen.
Verstehen.

Haltung und Führung.

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