Gefahren bin ich natürlich wegen meiner Freundin Audrey.
Und erst danach wegen der Windhunde.
Diese Reihenfolge ist wichtig. Sagt Audrey.

Wobei man bei Windhunden ja nie so genau weiß, ob sie nicht längst vorher entschieden hatten, dass Bayern für eine fachliche Einordnung genau das richtige Umfeld ist.

Insgesamt begegneten mir auf dieser Reise:

3 Italienische Windspiele,
3 Barsois,
4 Galgos,
1 Deerhound
und ein Amerikanisches Windspiel.

Stegen am Ammersee war dabei für ein Windspiel und die beiden jungen Barsoi-Rüden besonders wertvoll. Nicht, weil es dort so idyllisch ruhig war. Sondern genau aus dem Gegenteil heraus und für die Wiederhohler genau richtig:

Viele andere Hunde.
Viele Menschen.
Viele Radfahrer.
Viel Bewegung.
Viel Alltag.
Viel Biergarten.

Also genau das, was Windhundmenschen gerne „schwierig“ nennen – und was für mich oft der ehrlichste Trainingsplatz ist.

Die anderen Windhunde traf ich zu Hause oder in ruhigerer Umgebung in Finning am Stausee.

Und egal ob in Stegen, in Finning oder bei den Menschen zu Hause: Immer wieder zeigte sich dasselbe Thema.

Nicht der Windhund war das Problem.
Nicht der Ort.
Nicht der Reiz.
Nicht Bayern.

Sondern die Führung.

Manchmal muss ich erst nach Bayern fahren, um wieder zu sehen, dass Windhunde überall dieselben Fragen stellen – nur die Kulisse trägt Lederhose.

Windhunde verstehen. Dein Windhund, Deine Verantwortung.

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