Für alle, die lieber verstehen als sammeln.
Hier findest Du den Podcast „Windhunde verstehen“ – mit Folgen, Themen und Einstieg.
by Monika Mosch | Jan. 1, 2026 | Alltag und Begleitung, Wissen und Einordnung
Gute Vorsätze sind pünktlich. Und genau das ist ihr Problem.
Solltest Du immer noch damit beschäftigt sein, nach guten Vorsätzen für das neue Jahr zu suchen,
dann lass es sein.
Nicht aus Trotz. Nicht aus Bequemlichkeit. Sondern aus Logik.
Denn der Jahreswechsel ist keine innere Schwelle.
Er ist eine menschgemachte Konstruktion.
Praktisch, sinnvoll – aber emotional völlig überschätzt.
Der Kalender gibt unserem Leben einen messbaren Rahmen.
Er hilft uns, Termine zu koordinieren, Projekte zu planen, Absprachen einzuhalten.
Ohne Frage: eine großartige Erfindung.
Aber er hat eine Eigenschaft, die wir gern übersehen:
Er kann nur Zeit messen. Keine Haltung. Keine Einsicht. Keine Veränderung.
Und genau hier beginnt das Missverständnis mit den guten Vorsätzen.
Wenn innere Ziele einen Termin bekommen
Gute Vorsätze tun so, als ließen sich innere Prozesse wie Deadlines behandeln.
Ab dem 1. Januar wird alles anders.
Ordentlicher. Gesünder. Konsequent.
Der Kalender nickt freundlich – und schweigt.
Denn innere Ziele interessieren sich nicht für Daten.
Sie entstehen aus Reibung. Aus Wiederholung. Aus dem Moment, in dem etwas nicht mehr stimmig ist.
Und dieser Moment hält sich selten an Feiertage.
Du kannst Dir vornehmen, geduldiger zu werden.
Aber Geduld entsteht nicht, weil ein Datum gewechselt hat – sondern weil Du im Alltag merkst, dass Druck nicht weiterhilft.
Du kannst Dir vornehmen, bewusster zu leben.
Aber Bewusstsein wächst nicht über Nacht. Es wächst, wenn Du hinschaust, obwohl Wegsehen bequemer wäre.
Planung kann unterstützen. Struktur kann entlasten.
Aber Entwicklung lässt sich nicht delegieren – auch nicht an den 1. Januar.
Alles folgt einer Haltung.
Wenn Du Windhunde nicht optimieren, sondern verstehen willst, bist Du hier richtig.
Und dann kommen die Windhunde
Ich sehe das jeden Tag sehr deutlich – bei Windhunden.
Windhunde leben nicht in Kalendern.
Sie kennen kein „ab jetzt“.
Kein „dieses Jahr wird alles anders“.
Kein „ab Montag reißen wir uns zusammen“.
Sie leben im Moment, aber nicht kopflos.
Sondern wach. Prüfend. Klar.
Ein Windhund interessiert sich nicht für Deine Pläne, sondern für Deine Haltung.
Nicht für das, was Du Dir vorgenommen hast – sondern für das, was im Alltag übrig bleibt, wenn es unbequem wird.
Und genau deshalb funktionieren gute Vorsätze mit Windhunden so grandios schlecht.
Du kannst Dir vornehmen, ruhiger zu bleiben. Geduldiger zu sein. Konsequenter.
Der Windhund nickt innerlich – und wartet.
Nicht auf den Vorsatz.
Sondern auf den Moment, in dem Du wirklich anders handelst.
Denn Veränderung zeigt sich nicht im Entschluss.
Sie zeigt sich im Verhalten.
Immer wieder. Jeden Tag. Ohne Feuerwerk.
Windhunde sind gnadenlos ehrlich in dieser Hinsicht.
Sie reagieren nicht auf Absichten, sondern auf Klarheit.
Nicht auf Worte, sondern auf Orientierung.
Nicht auf gute Vorsätze – sondern auf Verlässlichkeit.
Wenn es im Alltag knirscht, wird es sichtbar: Regeln sind nicht das Problem – sondern fehlende Einordnung.
Falls Du dazu tiefer schauen willst: Wenn Regeln nicht langweilig sind, sondern Freiheit bedeuten.
Und manchmal ist es nicht „Ungehorsam“, sondern ein Nervensystem, das zu fein eingestellt ist.
Das liest Du hier: Angst, Furcht oder Unsicherheit? und als Vertiefung (wenn Du die leisen Unterschiede wirklich verstehen willst) auch hier: Sensibilität richtig verstehen.
Wer Windhunde führen will, muss lernen, Signale zu lesen, bevor aus „klein“ ein „groß“ wird.
Dazu passt: Die stummen Signale im Dialog mit dem Windhund.
Und ja: Alltag ist oft wichtiger als der nächste „Plan“.
Hier ist der Text dazu: Was, wenn Alltag wichtiger ist?
Der sauberste Vorsatz ist: Verantwortung ohne Datum
Vielleicht ist der ehrlichste Vorsatz deshalb keiner mit Termin.
Sondern einer ohne Start, ohne Zielmarke – aber mit Bereitschaft.
Bereitschaft, genauer hinzusehen.
Bereitschaft, langsamer zu werden, wenn Schnelligkeit nur Unruhe erzeugt.
Bereitschaft, Dinge nicht „ab jetzt“, sondern ab hier anders zu machen.
Denn Windhunde fragen nicht: „Was hast Du Dir vorgenommen?“
Sie fragen: „Kann ich mich auf Dich verlassen?“
Und diese Frage stellt sich nicht einmal im Jahr.
Sondern bei jedem Schritt.
Wenn Du bis hier gelesen hast, gehörst Du nicht zur Durchscroll-Fraktion.
Dann lohnt sich ein Blick in den Club.
Ohne Druck. Mit Haltung.
Zum Sighthound-Club
Windhunde Verstehen. Dein Windhund, Deine Verantwortung.
by Monika Mosch | Dez. 25, 2025 | Rückblicke und Wegmarken
Ich dachte lange, Fokus heißt: Dinge weglassen.
Weniger Projekte. Weniger Ideen. Weniger „Vielleicht könnte man auch noch …“.
Falsch gedacht.
Fokus ist nicht, etwas wegzulassen.
Fokus ist, aufzuhören, sich selbst zu verwässern.
Klingt unspektakulär. Ist aber ziemlich wirksam. Eher so: nasser Waschlappen fürs Denken. Hilft.
Fokus – kein Wellness-Programm
Für Windhunde ist Fokus nichts Meditatives.
Kein Tool. Keine Methode mit hübschem Namen.
Fokus ist Überlebenskompetenz.
Ohne Fokus kein Überblick.
Ohne Überblick keine Sicherheit.
Und ohne Sicherheit kannst Du Dir Freiheit gepflegt abschminken.
Draußen auf der Wiese ist das offensichtlich.
Im Alltag mit Menschen erstaunlich oft nicht.
Der große Konsum-Trick
Ich sehe das seit Jahren – völlig emotionslos:
- Lesen fühlt sich gut an.
- Kaufen fühlt sich noch besser an.
- Abonnieren gibt das Gefühl, man wäre schon halb angekommen.
Ist man aber nicht.
Nüchtern gesagt:
Lesen ersetzt kein Hinschauen.
Kaufen ersetzt keine Entscheidung.
Abonnieren ersetzt keine Verantwortung.
Wissen ist heute überall.
Haltung eher nicht automatisch dabei.
2025 war ein Steh-Jahr
Kein „höher, schneller, weiter“.
Eher: stehen bleiben, gucken, entscheiden.
Nicht alles erklären.
Nicht alles weichspülen.
Nicht alles kompatibel machen.
Manches darf unbequem sein.
Manches darf anecken.
Und manches darf einfach sagen: Bis hierhin – und nicht weiter.
Kein Ausblick. Nur Klartext.
Ich spare mir den großen Ausblick.
Kein „2026 wird MEIN Jahr“.
Kein Konfetti.
2026 wird nicht lauter.
Nur klarer.
Und Klarheit ist manchmal unromantisch. Zum Beispiel bei Preisen.
Ab 2026 gibt es neue Preise.
Nicht, weil plötzlich Gold im Wassernapf liegt –
sondern weil Fokus auch heißt, den eigenen Wert nicht weiter kleinzureiben.
Einige Preise bleiben, wie sie sind. Andere werden sich verändern.
Was genau sich ändert, ist kein Geheimnis – aber alles hier aufzuzählen würde diesem Text die Schuhe ausziehen.
Und Fokus mag keine Stolperfallen.
Zum Schluss – ganz ohne Knall
Ich wünsche Dir ruhige Tage zum Jahresende.
Wenig Lärm. Wenig Muss.
Und mindestens einen Moment, in dem Du merkst: Ah. So fühlt sich Klarheit an.
Meine Windhunde feiern das unauffällig.
Ich mache mit.
Kein Knall. Kein Drama. Kein Jahresrückblick mit Glitzerhut.
Nur Haltung.
Und ein bisschen echtes Glitzern darf bleiben.
Das, was nicht klebt. Sondern trägt.
Hinweis zum Jahreswechsel
Zwischen dem 27.12. und 01.01.2026 wird es hier ruhiger.
In dieser Zeit läuft die geplante Maintenance – Inhalte werden sortiert, Strukturen klarer gezogen und Dinge zu Ende gedacht.
Wer noch vor Beginn der Maintenance etwas verschenken oder sichern möchte, findet den Gutschein wie gewohnt hier:
Gutschein ansehen
Windhunde verstehen. Dein Windhund, Deine Verantwortung.
by Monika Mosch | Dez. 23, 2025 | Haltung und Wahrnehmung
Ich bin nicht laut. Und ich bin ganz sicher kein Dauer-Alarm.
Das ist keine Marotte. Das ist Absicht.
Ich arbeite nicht mit Schlagzeilen, die Dich kurz hochziehen und dann fallen lassen. Ich arbeite mit Gedanken, die sich festsetzen dürfen. Wie Sand im Windhundfell: Man wird ihn nicht sofort los – und genau das ist der Punkt.
Windhunde brauchen keine Dauerbeschallung. Sie brauchen Menschen, die hinschauen, bevor sie handeln.
Und genau dafür schreibe, spreche, berate und lebe ich.
Alles folgt einer Haltung.
Wenn Du Windhunde nicht optimieren, sondern verstehen willst, bist Du hier richtig.
Warum ich keine Bildzeitung bin
(und auch kein Influencer)
Ich liefere keine täglichen Aufreger. Kein „Das musst Du jetzt wissen“. Kein Drama im Stundentakt.
Nicht, weil ich nichts zu sagen hätte. Sondern weil zu viel Lautstärke selten zu mehr Verständnis führt.
Influencer leben von Aufmerksamkeit.
Ich arbeite mit Aufmerksamkeit. Das ist ein Unterschied. Ein ziemlich großer.
Ich beobachte. Ich sortiere. Ich lasse Dinge liegen, bis sie Sinn ergeben.
Manches wirkt dann unspektakulär. Aber es trägt.
Wahrnehmen, was Dein Windhund wahrnimmt!
Was Dein Windhund wahrnimmt, ist
Information
.
Keine Störung.
Meine Inhalte sind kein Fast Food
Eher Eintopf.
Nicht hübsch angerichtet mit Petersilie fürs Foto. Aber nahrhaft. Und wärmend. Und auch morgen noch gut.
Ich schreibe nicht, um Dich bei Laune zu halten. Ich schreibe, um Dir im Alltag Halt zu geben.
Gerade dann, wenn Dein Windhund schneller ist als Dein Kopf.
Warum ich Dinge wiederhole
Ich wiederhole manche Inhalte bewusst.
Nicht, weil Du sie nicht verstehst.
Sondern weil Windhunde im Alltag schneller sind
als unser Gedächtnis.
Was für viele Hunde gilt,
passt für Windhunde oft nur eingeschränkt.
Deshalb tauchen bestimmte Themen
immer wieder auf:
Fütterung. Energie. Jagdverhalten. Alter. Alltag.
Nicht als Kopie.
Sondern aus verschiedenen Blickwinkeln.
Wiederholung ist hier kein Mangel.
Sie ist Teil der Begleitung.
Oder anders gesagt:
Wenn Dein Windhund im entscheidenden Moment losläuft,
ist es gut, wenn Dein Kopf nicht erst googeln muss.
Warum die Sighthound-Club-Community ein Abo ist…
(und warum das keine Abo-Falle ist)
Die Sighthound-Club-Community ist kein Produktregal.
Sie ist ein Raum.
Ich mag keine Abo-Fallen. Ich baue keine. Und ich halte niemanden fest, der eigentlich weitergehen will.
Die Sighthound-Club-Community ist ein Abo, weil Verstehen kein Einmal-Kauf ist.
Windhunde funktionieren nicht nach dem Prinzip
lesen – abhaken – erledigt.
Sie leben im Alltag. Und der Alltag ist selten linear.
Ein Abo bedeutet hier nicht: binden. Sondern: begleiten.
Du darfst bleiben.
Du darfst gehen.
Und Du entscheidest das selbst.
WARUM DU SELBST KÜNDIGEN MUSST
Weil Verantwortung nicht beim Klick auf „Buchen“ endet.
Die Sighthound-Club-Community ist ein Abo, das Du jederzeit selbst beenden kannst,
auf der Plattform (PayPal oder Stripe), mit der Du auch bezahlt hast.
Zum Schluss – ganz leise
Nicht alles, was laut ist, hat Substanz. Und nicht alles, was leise ist, ist schwach.
Manches wirkt erst dann, wenn man ihm Zeit lässt.
So wie Windhunde.
So wie gute Gedanken.
So wie Dinge, die bleiben dürfen.
Ein bisschen Glitzer liegt dabei immer zwischen den Zeilen. Man muss ihn nicht sehen.
Es reicht, wenn man ihn spürt.
Wenn Du bis hier gelesen hast, gehörst Du nicht zur Durchscroll-Fraktion.
Dann lohnt sich ein Blick in den Club.
Ohne Druck. Mit Haltung.
Zum Sighthound-Club
Windhunde verstehen. Dein Windhund, Deine Verantwortung!