Das Windhund-Magazin zeigt Dir offene Artikel zur Orientierung
und vertiefende Inhalte aus dem Sighthound-Club.
Was offen ist, erkennst Du am Beitrag.
Vertiefen ist Deine Entscheidung.
Junger Windhund – zart, aufmerksam, scheinbar leicht. Genau deshalb lohnt sich beim Thema Magendrehung der zweite Blick auf Anatomie, Fütterung und Alltag.
NMN klingt nach Zellenergie, Anti-Aging und neuer Lebensfreude für den alten Windhund. Doch beim genauen Blick auf Studien, Zulassung und Werbeversprechen bleibt deutlich weniger übrig als im Marketing versprochen wird.
Allgemeines Rückruftraining klingt oft plausibel: weniger reden, klarer handeln, besser belohnen. Aus Windhundsicht bleibt trotzdem eine entscheidende Lücke.
Wir messen Marker.
Wir messen Spiegel.
Wir messen Systeme.
Aber das Gehirn ist kein Aquarium mit Glaswänden.
Neurotransmitter zeigen Reaktionen –
sie erklären keine Haltung.
mehr erfahren Die Neurotransmitter – Ordnung im System Windhund statt Mythos – Teil 6
Wenn Nähe zur Verkaufsfläche wird.
Vermenschlichung, Unsicherheit und Fütterungsangst sind längst kein Randthema mehr.
Sie sind Marktsegmente.
mehr erfahren Haustiere, Konsum und Windhunde: Wenn Liebe im Warenkorb landet
Cortisol ist kein Feind.
Es ist ein Anpassungssystem.
Es hilft dem Windhund, hochzufahren, wenn es nötig ist –
und wieder herunterzukommen, wenn der Rahmen stimmt.
Problematisch wird es erst, wenn Aktivierung zum Dauerzustand wird.
Dann verändert sich Verhalten.
Nicht aus Charakter.
Sondern aus Biologie.
mehr erfahren Cortisol: Wenn das System Windhund unter Druck gerät – Teil 5
Wenn Tiere als fühlende Wesen anerkannt werden, klingt das nach Fortschritt. Doch beim Blick nach Spanien zeigt sich: Entscheidend ist nicht die große Überschrift. Entscheidend ist, wer im Kleingedruckten vom Schutz ausgenommen wird.
Leinenführigkeit und Rückruf beginnen nicht im Freilauf und auch nicht bei der Leine allein – sondern dort, wo der Windhund sich am Menschen orientiert.
Oxytocin ist kein Kuschelhormon – und kein Bindungszauber auf Knopfdruck. Gerade beim Windhund zeigt sich: Nähe wirkt nur dann stabilisierend, wenn sie nicht mit Anspruch, Erwartung oder emotionaler Überladung gekoppelt ist. Bindung entsteht nicht durch Dauerblick, Dauerstreicheln oder Dauerfeuerwerk, sondern durch Verlässlichkeit, Klarheit und ruhige Präsenz.
mehr erfahren Oxytocin: Nähe, die trägt – oder Nähe, die kippt? – Teil 4
„Ein Mensch soll ein Lieblingstier auswählen und es studieren, bis er die Unschuld seines Verhaltens versteht und seine Laute und Bewegungen deuten kann.“ – Monika Mosch
In meiner Arbeit als Hundetrainerin, spezialisiert auf Windhunde, lebe ich meine Philosophie jeden Tag.








