Haltung und Führung

Führung ist nicht Kontrolle.
Und Haltung ist nicht: „Ich habe recht.“

Diese Rubrik ist für Menschen, die nicht mehr „irgendwie durchkommen“ wollen,
sondern Orientierung schaffen.
Für ihren Windhund. Und für sich selbst.

Nicht laut.
Nicht hart.
Aber klar.

„Heißt Führung, dass ich strenger werden muss?“

Nein.
Führung heißt nicht: mehr Druck.
Führung heißt: mehr Klarheit.

Nicht lauter werden.
Sondern eindeutiger.

Ein Windhund braucht keine Härte.
Er braucht Orientierung, die nicht wackelt.

Windhund barsoi blick

Viele nennen es Erziehung.
Ich nenne es: Einordnung.

Denn Windhunde brauchen keine Dauerkorrektur.
Sie brauchen einen Menschen, der Situationen lesen kann – und dann entscheidet.

Und ja: Nähe kann zu viel sein.
Distanz kann führen.
Und Grenzen sind nicht das Ende von Freiheit, sondern oft ihr Anfang.

Kurzer Realitätscheck:

Windhunde sind keine Allrounder.
Sie sind spezialisiert.
Und Spezialisierung heißt: weniger Fehlertoleranz im Alltag.

Wer das wegmoderiert, bekommt keine Freiheit.
Er bekommt Chaos mit gutem Gewissen.

Diese Flip Books gehören zu „Haltung & Führung“

No 8 naehe und distanz

Flip Book #09 – Zwischen Nähe & Distanz – der Raum dazwischen

Hier geht es nicht um Gefühl, sondern um Raum.

Nicht um „Bindung“, sondern um tragfähige Beziehung.

Die Art von Nähe, die nicht eng macht. Und die Art von Distanz, die nicht trennt.

„Ist Nähe nicht automatisch gut für die Bindung?“

Nähe ist nicht automatisch gut.
Manchmal ist sie nur: bequem.

Windhunde brauchen Beziehung, ja.
Aber Beziehung ist nicht Klammern.
Beziehung ist: Raum, der hält.

Nähe ohne Führung macht nicht sicher.
Sie macht abhängig.

No 3 greyhoundsperre

Flip Book #03 – Greyhoundsperre

Ein Thema, das zeigt, wie schnell Menschen „laufen lassen“ mit Freiheit verwechseln.

Und wie viel Verantwortung in einem einzigen Moment steckt.

„Reicht ein gut trainierter Windhund nicht aus, um eine Greyhoundsperre zu vermeiden?“

Ein trainierter Windhund reicht leider niemals.
Denn die Greyhoundsperre hat nichts mit Trainingsstand zu tun.
Und auch nichts mit Rasse.

Sie kann jeden Windhund treffen.
Den gut erzogenen.
Den souveränen.
Den scheinbar stabilen.

Die Greyhoundsperre ist kein Trainingsproblem.
Sie entsteht dort, wo Raum falsch eingeschätzt wird
und wo Menschen nicht wissen, was diese Sperre tatsächlich bedeutet.

Die Greyhoundsperre ist kein Zeichen von schlechtem Training.
Und sie ist leider irreversibel.

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Flip Book #04 – Windhunde sind Jagdhund

Kein Romantik-Kapitel.

Sondern Realität.

Prädation ist keine Meinung. Sie ist Ausstattung.

„Und was hat das mit Jagdverhalten zu tun?“

Alles.
Jagdverhalten ist nicht „Interesse“.
Es ist Ausstattung.

Wer das romantisiert, wird überrascht.
Wer es einordnet, wird handlungsfähig.

Freiheit entsteht nicht durch Risiko.
Freiheit entsteht durch Verantwortung.

Weiterlesen – wenn Führung auch körperlich wird

Haltung endet nicht im Kopf.
Sie zeigt sich im Alltag – und der Alltag läuft über Systeme.

Wenn Führung leise wird, wird das Rudel ruhig.
Und wenn der Körper stabil ist, wird Führung überhaupt erst möglich.

Windhunde verstehen. Dein Windhund, Deine Verantwortung.

Haltung endet nicht bei einem Thema.
Alle Flip Books findest Du hier – sortiert vom Neuesten bis zu den Klassikern.

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